Tresore

9 von 10 Tresoren sind nach einem Angriff aufgebrochen!

  • Im Privat- wie Geschäftsbereich kamen die Täter in 89% aller Fälle zu einem Taterfolg. Knapp die Hälfte der Tresore wurde einfach abtransportiert. Darunter befanden sich bis zu 600 kg schwere Kassenschränke!
  • In fast einem Viertel weiterer Fälle suchten und fanden die Täter die versteckten Tresorschlüssel.
  • 14% der Safes wurden mit einfachen Hebelwerkzeugen, wie Schraubenzieher oder Geissfuss aufgebrochen.
  • Weitere 10% wurden mit roher Gewalt an Ort und Stelle aufgeschlagen. Dabei verwendeten die Einbrecher meist Pickel und Vorschlaghämmer.
  • In den übrigen 10% aller Taterfolge setzten die Tresorknacker Schweissgeräte oder Trennscheiben ein.

EN Prüfung / Zertifizierung

Eine Wertbehältnisprüfung ist etwas Spezielles. Das Prüfungsteam muss bei zwei Angriffen zum Erfolg kommen. Das heisst, es muss einen klar dimensionierten Teil- sowie Volldurchbruch in den Geldschrank erzielen. Der Angriff, der schneller ins Innere des Schrankes geführt hat, ist massgebend für die Einstufung (Klassierung) des Tresors. Entscheidende Faktoren für die Einstufung sind also die Art der Werkzeuge, deren Effizienz, sowie die Zeit.

Zusätzlich muss jede einzelne Befestigungsbohrung des Geldschrankes mit einer Auszugsvorrichtung getestet werden. Die Auszugskraft ist abhängig von der Klassierung des Tresors.